Strategie · Vernetzung · Zukunft

Market follows Culture
Die meisten Strategien scheitern nicht am Wettbewerb, sondern an der Zukunft. Die Frage ist also: Warum erkennen Unternehmen Zukunftsentwicklungen nicht?
Weil sie am falschen Ort suchen, nämlich in Märkten oder bei Wettbewerbern. Dort lässt sich nur die Gegenwart, nicht die Zukunft entdecken.
Die wirklich frühen Signale entstehen woanders:
- in neuen Lebensstilen
- in kulturellen Praktiken
- in gesellschaftlichen Debatten
Kultur ist wie ein Experimentierraum der Zukunft: wie wollen wir leben, denken und handeln? Aus dem kulturellen Diskurs entwickelt sich die Gesellschaft von morgen. Und erst daraus entstehen Märkte.
Wer „das Pferd von hinten aufzäumt“, ist immer zu spät dran:
- Entwicklungen werden zu spät erkannt
- Chancen zu spät genutzt
- Risiken zu spät gesehen
Kurz gesagt: Wer den Markt analysiert, kann nur reagieren. Wer die Gesellschaft versteht, kann antizipieren.
Unternehmen denken also häufig entlang der falschen Zeitachse: Sie analysieren Märkte und projizieren ihre Beobachtungen in die Zukunft.
Aber: Zukunft ist nichtlinear. Es braucht einen Perspektivwechsel: Von der Zukunft her denken!
Also zu fragen: In welcher Welt müssen unsere Entscheidungen funktionieren? Aus kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen eine Vision entwickeln.
Das verändert die Logik von Entscheidungen grundlegend:
- mehr Orientierung
- weniger Risiko
- mehr Anschlussfähigkeit