Strategie · Vernetzung · Zukunft

Märkte für Luxusgüter, Haute Cuisine-Produkte, Kunst und Musik, Bücher, Reisen oder besondere Expertisen bezeichnet der französische Soziologe Lucien Karpik als Singularitätsmärkte. Das Besondere an singulären Produkten ist ihre Mehrdimensionalität, Unvergleichbarkeit und eine zwingend damit verbundene Ungewissheit. Singuläre Güter leben von ihrem Symbolcharakter und ihren Interpretationsmöglichkeiten.

Einen Schritt weiter geht der deutsche Soziologe Andreas Reckwitz, indem er nicht das Produkt, sondern das Individuum in den Mittelpunkt der Singularisierung stellt. Produkte sind Symbole der Singularität ihrer Besitzer: „Im Modus der Singularisierung wird das Leben nicht einfach gelebt, es wird kuratiert.“

Ein Schlüsselprozess der Spätmoderne ist die Valorisierung: In Likes und Votings, in Ratings und Rankings wird laufend bewertet.

Wir meinen, dass singuläre Produkte ohne Anschluss an kulturellen Content nicht erfolgreich zu vermarkten sind. Was meinen Sie? Buchen Sie für einen fachlichen Austausch unser Orientierungsgespräch.